Accessoires

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S. auch Lagerung, Humidor, Zigarrengenuss

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Es gibt viele Möglichkeiten seine Braune einen Kopf kürzer zu machen, einige davon sind elegant, andere eher rustikal, aber alle wollen nur das Eine: Man will sie rauchen und genießen (s. auch Zigarrengenuss). Die Beweggründe, welches Werkzeug man für das Beschneiden der Handgemachten benutzt, sind vielfältig, genauso wie die Gelegenheiten.

Als Hersteller von Zigarrenaccessoires habe ich (Wolfertz GmbH) jedoch eines gelernt: es kommt auf die Klinge an. Stahl ist nicht gleich Stahl und die Bearbeitung von Stahl ist eine Wissenschaft, die viel Liebe und Kenntnis von der Materie voraussetzt. Man erkennt einen guten Stahl erst dann, wenn man mit ihm arbeitet, ähnlich einer Zigarre, welche auch erst ihre Geheimnisse offenbart, wenn sie brennt.

Nicht nur der Ort des Genusses, auch die Zigarre entscheidet über das richtige Utensil. Es fällt schwer ein Torpedoformat zu punchen (bohren) oder sogar einen V-Schnitt anzuwenden. Grundsätzlich unterscheidet man drei verschiedene Methoden eine Zigarre anzuschneiden: den Flachschnitt, den V-Schnitt und den Rundschnitt.

Zigarrenabschneider

V-Schnitt / Kerbschnitt

Allgemein

Funktionalität

Fazit

Speziell für Zigarrenraucher, die Shortfiller bevorzugen, ist der V-Schnitt eine gute Alternative. In seiner Handhabung und Bedeutung spielt er allerdings nur noch eine marginale Rolle


Kerb Detail.JPG Kerb Holz.JPG

Scheren

Allgemein

  • je größer die Schere desto weniger Kraftaufwand, da der Hebelweg länger ist
  • große qualitative Unterschiede, insbesondere Materialgüte und Verarbeitung

Qualitätskriterien

Die Herstellungsmethoden

Man unterscheidet 3 verschiedene Methoden

  • der Stahl wird erwärmt und durch Schlagen in ein Gesenk getrieben
  • sehr gute Oberfläche und homogene Kritalinstruktur
  • Stanzen
  • Unter großem Druck werden die Werkstücke aus dem Stahl getrieben
  • Die Schneide wird nach unten weggestanzt und später abgeschliffen, dadurch ergibt sich eine scharfkantige
  • Lasern
  • Das Werkzeug wird mit einem Laser aus Stahlplatten geschnitten
  • Durch die hohen Temperaturen kann es zu Gefügeveränderungen kommen
  • Die Oberfläche
  • Achten sie auf kleine Löcher oder Schmierstellen auf der Oberfläche, bei Schmierstellen ist die Politur ein weinig matter und bedeutet, dass die Scheren nicht hart genug sind und dadurch ihre Schnitthaltigkeit reduziert ist
  • Das Spaltmaß zwischen den Becken
  • Scheren werden absolut plan geschliffen, damit die Becken beim Schneiden sauber abschließen, sind die Becken krumm, so kann man zwischen den Becken einen Lichtspalt sehen, wenn man die Schere in eine Lichtquelle hält
  • Der Kopf der Schere
  • Die Schnittflächen müssen die Zigarre ganz umschließen, bei größeren Ringdurchmessern sollte dies beachtet werden
  • Die Schraube
  • Bei Tischmodellen sollte die Schraube geschlitzt sein, nur bei diesen Schrauben ist ein Nachstellen möglich
  • Haptik
  • Stellen Sie sicher, dass die Schere eine gute Balance hat; manche sind kopflastig, und sich eine gute Handergonomie einstellt

Fazit


Schere klein.JPG

Bohrer / Puncher

Allgemein

Mit einer Rundklinge wird ein Loch in den Kopf der Zigarre gedreht

Qualitätskriterien

  • Die Klinge
  • Bei keinem anderen Schnittart gibt es größere Unterschiede bezüglich der Qualität der Klingen
  • Die Klinge sollte von innen angeschliffen sein, bei Außen angeschliffen Klingen wird der Durchmesser nach unten größer und dadurch kann das Deckblatt beim Schneiden Risse bekommen
  • Bei beidseitig geschliffenen Klingen ist die Gefahr groß, dass die Schneidkante zu dünn ist und dadurch die Schnitthaltigkeit reduziert wird
  • Eine gute Klinge ist von innen angeschärft, gehärtet und von außen abgedreht und zwar in dieser Reihenfolge
  • Ein Punch braucht nicht mehr als 2 Klingen, eine kleine Klinge von 8-9 mm Durchmesser für Zigarren im Coronaformat und eine große Klinge mit einem Durchmesser von 11-12 mm für Robusto-Zigarren
  • Das Auswerfersystem
  • Grundsätzlich sollte der Tabakrest immer durch ein System auszuwerfen sein
  • Die einfachste Methode ist die Klinge herauszudrehen und der Tabakrest fällt heraus, wenn die Klinge zurück gedreht wird (beachten Sie, dass die Klinge in 1 ½ Umdrehungen draußen sein sollte)
  • Eine weitere Methode ist ein Bolzen, der den Rest herausdrückt
  • Diese Bohrer sind zweiteilig und durch ein Gewinde verbunden, sie müssen durch einen Gummiring arretiert sein, damit ein Herausdrehen am Schlüsselring verhindert wird
  • Die eleganteste Art ist ein Federsystem, der Tabakrest drückt einen Bolzen nach hinten, der durch eine Feder gehalten wird. Ein leichter Druck auf den Bolzen lässt den Tabak herausfallen
  • Alle Methoden sind funktional und gut

Fazit

Flachschnitt

Allgemein

Guillotinen

Doppelklingencutter

  • Die Klinge
  • Eine gute Klinge zeichnet sich durch ihre Härte und ihre Verarbeitungsgüte aus
  • Die Härte muss mindestens 55 RWC betragen, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten
  • Die Schneide einer Klinge muss geschliffen und poliert werden, nur dadurch werden mikroskopische Unebenheiten beseitigt und eine lange Schnitthaltigkeit garantiert
  • Nur wenn die Klingen absolut plan sind, kann sich der Tabak nicht unter die Klingen schieben. Sind diese krumm, so entsteht ein kleiner Hügel am Kopf
  • Die Klingenführung
  • Eine gute Führung drückt die Klingen während des Schneidevorganges aufeinander, dies erleichtert den Schnitt und führt zu einem sauberen und geraden Schnittergebnis
  • Im Idealfall werden beide Klingen gleichzeitig in die Zigarre gedrückt, eine Beschädigung des Deckblattes ist somit minimiert
  • Haptik
  • Für viele Anfänger stellt sich die Frage wie viel man vom Zigarrenkopf abschneiden soll. Faustregel sollte sein, dass man zwischen einem und zwei Millimeter abschneidet.
  • Die Griffe des Cutters sollten auf der Innenseite eine breitere Auflagefläche haben und die Außenkanten bei Metallabschneidern abgerundet sein

Fazit

Befeuchtungssysteme (s. auch Spezialseite Lagerung)

Funktionsweise der Acryl-Polymere Kristalle

Arbeitsweise der Propylen Glykol Lösung

  • Jede Lösung mit einer bestimmten Zusammensetzung hat gegebene Druckverhältnisse in der Verdampfungsphase bei konstanter Temperatur. Dieses Druckverhältnis liegt bei einer Mixtur von PG und Wasser bei 70%
  • Nur eine PG Lösung ist in der Lage eine relative Feuchtigkeit von 70% zu gewährleisten, nur destilliertes Wasser würde zu einer Rate von 80% und darüber hinaus führen
  • 1. Mischungsverhältnis der PG Lösung
Warum ist eine Zusammensetzung von 90/10, also 90% destilliertes Wasser und 10% PG sinnvoll und warum eine 50/50 Mixtur nicht?
  • Propylen-Glykol ist ein Stoff, der sich über einen gewissen Zeitraum zersetzt.
  • Wenn der Befeuchter mit einer 50/50 Lösung wiederbefüllt wird, verbleibt zu viel PG im Befeuchter. Das Resultat ist ein sog. Verschlammen der Kristalle, die kein Wasser mehr aufnehmen können
  • Bei einer 90/10 Lösung wird der PG Anteil in ungefähr der gleichen Zeit abgebaut wie der Befeuchter wiederbefüllt wird

Vorteile der Xikar-Befeuchter

Quellen & Links

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