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Sensation: anerkannte Experten der BGN widerlegen Erkrankungsursache Passivrauch!

Die BGN (Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten) hat gestern in einer über die Presse verbreiteten und auf Ihrer Webseite (http://praevention.portal.bgn.de/webcom/show_article.php/_c-8820/_nr-1/i.html) nachzulesenden Erklärung eine "Bombe" platzen lassen.

Prof. Dr. med. R. Grieshaber von der BGN hatte ja bereits im Oktober die von Prof. Keil in den Raum gestellten Thesen und Zahlen zu Passivrauchtoten infrage gestellt. Damals stellte er Prof. Keil zur Rede wie er auf die Zahl der 3.300 Passivrauchtoten käme und ob er kein schlechtes Gewissen habe, wenn er wisse das 2/3 der Fälle älter als 80 Jahre sind und die alleinige Todesfallursache Passivrauchschädigung nicht gegeben sei. Prof. Keil hatte darauf wortlos das Symposium verlassen.

Das auslösende Moment, das ein Hinterfragen der DKFZ-WHO-Hypothesen zum Passivrauch geradezu herausforderte, war der "Garagenversuch", der in der "Roten Reihe" des DKFZ veröffentlicht wurde und großes öffentliches Aufsehen erregte. Es wurde der Eindruck erweckt, dass Dieselruß als Feinstaub gegenüber Passivrauchfeinstaub ein Gesundbrunnen sei. Dies hat bei der BGN den Glauben an die Methoden des DKFZ–WHO-Kollaborationszentrums ganz wesentlich erschüttert und dafür gesorgt, dass man den gesamten Test und die Messmethoden nochmals genau untersucht und den Test exakt nachgestellt hat.

Die Ergebnisse werden entweder für einen politischen Erdrutsch sorgen oder einfach ignoriert werden, da es politisch nicht passt!

Die Ergebnisse können Sie im Detail auf der o.g. Webseite der BGN nachlesen und herunterladen. Hier jedoch die wesentlichen Erkenntnisse in Kurzform:

Berufsbedingte Erkrankungen durch Passivrauch (Kellner und Köche):

- Die vorliegende Studie macht weltweit erstmals an großen gewerbespezifischen Datenmengen ( ca. 650.000 Erkrankten - davon 62.000 Kellner und 174.000 Köche) und deren Auswertung deutlich, dass sich die bisherigen Bewertungen auf korrelative Beziehungen stützen. Diese sind zwar Voraussetzung für Kausalbetrachtungen, aber sie sind kein Maß für Kausalität.

- Die Erhebungen zu den Erkrankungen im Bereich - ischämische Herzkrankheit - chron. Krankheiten der unteren Atemwege zeigen gerade bei den ETS-exponierten Berufsgruppen NICHT die Erkrankungsdramatik, wie sie in Studien zur Korrelation mit unbrauchbarer Methodik ermittelt wurden.

Fazit: Es ist der BGN gelungen die Methoden zu analysieren mit denen ein Wissenschaftsharakiri (Originalzitat der BGN!) begangen wurde. Die BGN verfügt über Daten, welche die Wirklichkeit beschreiben, und kann den Nachweis führen, dass die relevanten Risiken in der Gastronomie nicht in der Passivrauchexposition und auch nicht im Kellnerbereich liegen, sondern in völlig anderen nicht mit Passivrauch belasteten Untergruppen des Gewerbezweiges!

Garagenversuch Vergleich der Partikelkonzentrationen in einer Garage verursacht von:

a) dem Abbrand dreier Cigaretten B) den Leerlaufemissionen eines PKW-Dieselmotors (Abgas gemäß Euro-3-Norm)

Einleitung: Im Zuge der Diskussion um die Gesundheitsschädlichkeit von Passivrauch (ETS) ist unter anderem auch eine italienische Studie von Invermizzi et al. zitiert worden, nach der das Abbrennen dreier Cigaretten in einer geschlossenen Garage zu einer um ein Vielfaches höheren Partikelkonzentration führt, als der halbstündige Betrieb eines Dieselmotors nach Euro-3-Norm ohne Rußfilter im Leerlauf. Mit der zusätzlichen Behauptung, dass die Zusammensetzung von ETS vergleichbar sei mit anderen Verbrennungsprodukten fossiler Produkte (also auch Dieselkraftststoff) wird daraus die Schlussfolgerung gezogen, dass die Emissionen nur dreier Cigaretten um ein Vielfaches schädlicher seien, als die des 30 Minuten im Leerlauf betriebenen Dieselmotors.

Dieses Ergebnis widerspricht krass der Erwartung. Daher wurde der Versuch so gut wie möglich originalgetreu nachgestellt.

Diskussion: Mit dem Metone Aerosolmonitor konnte das Ergebnis von Intermizzi et al. hinsichtlich der Aussage, dass drei Cigaretten eine vielfach höhere Emission haben, als ein 30 Minuten im Leerlauf betriebener Dieselmotor, bestätigt werden. Alle anderen Messmethoden führten aber zu dem gegenteiligen Ergebnis, nämlich, dass der Dieselmotor eine um ein Vielfaches höhere Emission aufweist.

Woher rührt der scheinbare Widerspruch? Für sich gesehen arbeiten alle Messmethoden korrekt. Es muss nur berücksichtigt werden, was sie eigentlich messen. Und im Fall des Metone Aerosolmonitors ist dies das Streulicht von Partikeln ab 0,5µm Größe gemessen an Latex. Umgerechnet auf die geringe Streulichtintensität der Dieselrusspartikeln beginnt der Messbereich des Metone für diese aber erst bei etwa 1,5µm Partikelgröße. Bei den Tabakrauchpartikeln handelt es sich um verhältnismäßig grobe Kondensattropfen, die von dem Aeroslmonitor zumindest noch teilweise erfasst werden. Dieselrusspartikeln unterscheiden sich davon völlig. Es handelt sich um lockere Agglomerate von fraktaler Struktur bestehend aus winzigen Primärpartikeln. Selbst die Agglomerate sind noch sehr viel feiner als die Kondensattropfen des Tabakrauchs. Der Aerosolmonitor ist somit Dieselpartikeln gegenüber völlig blind und damit für diese Anwendung ungeeignet.

Hinzu kommt, dass der Motorluftfilter während des Versuches die Garagenluft von den groben Partikeln sogar noch reinigt und der Dieselmotor aus der Sicht des Metone-Messgerätes wie ein Luftreiniger wirkt! In der Tat fiel der Messwert dieses Aerosolmonitors nach Einschalten des Dieselmotors noch ab und stieg erst wieder nach dem Öffnen des Garagentores.

FAZIT:

• Die Schlussfolgerung der Studie von Invermizzi et al. sind falsch. Sie beruhen auf der Verwendung eines nicht geeigneten Messgerätes.

• Die Feinstaubemission des Dieselfahrzeugs waren bei den durchgeführten Messungen mit dem Berner Niederdruckimpaktor im Mittel etwa 3 mal so hoch, wie die der Cigaretten - im zeitlichen Spitzenwert des SMPS betrugen Sie sogar das 4-fache.

• Die Ergebnisse des von Invermizzi et al. verwendeten optischen Aerosolmonitors zeigen den umgekehrten - hier weisen die Cigarretten einen scheinbar 5 mal höheren Feinstaubgehalt auf, bedingt durch die optischen Eigenschaften der Dieselrußpartikeln sowie der unteren Detektionsgrenze des Monitors.

• Die Messung von ultrafeinen Aerosolen im Größenbereich unter 300 µm ist nicht mit optischen Einzelpartikelzählern sinnvoll zu realisieren - in diesem Bereich sind andere Messprinzipien vorzuziehen.


Spannend bleibt nun abzuwarten, wie die Politik, das DKFZ und die Öffentlichkeit auf die neuen Erkenntnisse reagieren. Fakt bleibt auf jeden Fall, dass ohne Not durch die Politik und fanatische Gesundheitsapostel eine Passivrauchhysterie angestrengt wurde, die in Rekordzeit die Bevölkerung gespaltet hat und durch vorschnell erlassene Gesetze und Verbote Arbeitsplätze und Existenzen vernichtet wurden und werden sowie massiv Steuereinahmen des Staates zurück gehen.

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